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Stress-Echokardiografie

Die Stress-Echokardiographie wird angewendet bei:

  • zum Ausschluss Durchblutungsstörung des Herzmuskels bei vermuteter Herzkranzgefäß-Verengung
  • Prognoseabschätzung höhergradiger Herzklappenfehler (Aortenklappenstenose; Mitralklappeninsuffizienz)
  • Kontrolle des Interventionserfolgs nach Stentimplantation oder Bypassoperation
  • V.a. Herzmuskelschädigung z.B. bei Herzmuskelentzündung oder Chemotherapie
  • Patienten nach Herzinfarkt

Hierbei werden u.a. die Funktion des Herzmuskels und der Herzklappen unter gesteigerter Herzarbeit untersucht. Es ermöglicht eine deutliche genauere Diagnostik von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels im Vergleich zum Belastungs-EKG.

physikalische Stressechokardiographe:
zeitgleich Belastungs-EKG und Herzultraschall auf dem Liegeergometer

medikamentöse Stressechokardiographe:
mittels niedrigdosierter intravenöser Gabe des Medikaments Dobutrex beweist eine vorübergehenden Schwächung des minderdurchbluteten Herzmuskels das Vorliegen einer hochgradigen Engstelle einer Herzkranzarterie. Hiermit lassen sich innerhalb weniger Minuten Durchblutungsstörungen des Herzmuskels feststellen oder ausschließen.

24 Stunden vor der Untersuchung ist die Einnahme eines Betablockers (z.B. Metoprolol, Bisoprolol, Carvedilol) zu pausieren. Die Untersuchung ist schmerzfrei, dauert ca. 15-25 Minuten und erfordert keine Nüchternheit oder Begleitperson.

Bild: Stress-Echokardiografie
Foto: Durchführung physikalische Stress-Echokardiographie